8 Tage und 9 Nächte in Barcelona // Teil 1

Barcelona, die Hauptstadt der spanischen Region Katalonien, war eine ganz besondere Erfahrung und irgendwie auch voller Gegensätze. Wir erlebten Reichtum an Geschichte und Kultur, und begegneten Armut auf den Straßen der Stadt, sobald die Dunkelheit hereinbrach. Davon jedoch später mehr.

Allem voran landeten wir hier in der schlechtesten Unterkunft unserer ganzen Reise, während unserer Tour im Frühjahr 2018, und gemessen an den Preisen, war sie auch unverhältnismäßig teuer! Altbau finden wir immer schön, doch diese Zimmer hatten lange Zeit keine Renovierung erlebt und sie waren so eng, dass wir kaum Platz hatten zwischen Bett und Wand, geschweige denn, unsere Koffer abzustellen. Fragt nicht…Natürlich waren die Räume entsprechend notdürftig möbliert. Auch noch nie gesehen: das Badezimmer in der Ecke, trennte sich vom Rest des Raumes lediglich durch eine kurzen Schwingtüre. Stellt euch eine Saloon-Türe wie in einem Wildwest-Film vor. Jepp, genau so!

Der Ausblick aus unserem Zimmer

Die Zimmer waren jedoch sauber und das Personal sehr freundlich und hilfsbereit. Das muss ich positiv hervorheben. Doch sehr ärgerlich war der Feueralarm, der uns zwei Tage hintereinander mitten in der Nacht aus den Betten riss. Grund: Gäste hatten trotz des Rauchverbots in ihren Zimmern geraucht. Dafür kann das Hotel natürlich nichts, aber das penetrante schrillen des Alarms war so laut und unerträglich, dass unser Töchterchen jedesmal regelrechte Angstzustände bekam. Sie fing an zu weinen und war kaum zu beruhigen. Seit der Zeit kann sie keine Alarmtöne mehr hören, ohne ängstlich zu werden.

Vor dem Mercat de Sant Antoni

Es wurde mir wieder deutlich bewusst, wie stark die Wahrnehmung von einer Stadt davon anhängt, in welcher Behausung man sich letztendlich bettet. Mein Hubby war besonders enttäuscht. Barcelona als Reiseziel hatte ihm sehr am Herzen gelegen, aber die Unterkunft hat viel bei ihm zerstört. Wir recherchierten natürlich sofort nach einer anderen Bleibe, wurden auch schnell fündig, doch als wir die extrem hohen Stornogebühren erfuhren, beschlossen wir die 9 Nächte zu ertragen.

Am Tag der Ankunft

Nach dem wir im Hotel eingecheckt hatten, brachte Hubby das Auto in einem nahegelegenen Parkhaus unter, ca. 300 Meter entfernt. Als Gäste des Hotels gab es etwas Rabatt auf den Stellplatz. Immerhin etwas nach der großen Enttäuschung. Entsprechend gelaunt ging es dann hinaus, die unmittelbare Umgebung erkunden und auch nach einem Speiselokal ausschau halten, denn mittlerweile knurrten die Mägen. Es dauerte nicht lange und wir entdeckten ein asiatisches Restaurant.

Die Wan-Tan Suppen waren sehr lecker, die Portionen großzügig und ziemlich günstig. Dennoch möchte ich für das Chinesische Restaurant keine Empfehlung aussprechen. Wir haben zum einen sehr lange gewartet bis wir endlich bedient wurden, und erst als wir das Restaurant verlassen wollten hat man reagiert. Später erfuhren wir in einem unbeobachteten Moment von einem der jungen Angestellten, dass sie von ihren Chefs angewiesen worden sind, keine Bestellungen aufzunehmen und ausdrücklich nicht mit den Gästen sprechen sollen. Und falls nötig, dann nur auf Spanisch. Seltsam, in einer beliebten Touristenstadt wie Barcelona…ob die Inhaber etwas zu verbergen haben fragte ich mich, aber nähere Spekulationen behalte ich lieber für mich…

Barcelona – TAG 1

Nach einem leckeren Kaffee & Croissant-Frühstück beim Bäcker um die Ecke, beschlossen wir wie immer erst einmal ans Meer und den Hafen zu laufen. Auch wenn es sich zunächst planlos anhört, oftmals hatten wir bei unseren spontanen und „ziellosen“ Ausflügen immer Glück und fanden tolle Plätze und viele interessante Orte, meist frei von jeglichem Tourismus.

Ich finde, man sollte sich im Allgemeinen immer ein paar Stunden Zeit für impulsive Spaziergänge im Reiseort reservieren. Einfach mal losziehen und sich treiben lassen. Die Sightseeing-Liste im Hotel lassen und mal dem Bauchgefühl folgen. Mir persönlich gibt diese Art der Besichtigung sehr viel mehr an Eindrücken von einem Reiseort zurück, als ein reines „Sehenswürdigkeitsmarathon“.

MUSEU MARITIM DE BARCELONA

Auf unserem Weg kamen wir am Museu Marítim de Barcelona vorbei. Das Museum über die Schifffahrt in Barcelona möchte die Geschichte des katalanischen Seehandels und Schiffbau erzählen, die im neunzehnten Jahrhundert zur großen Umgestaltung und Modernisierung Kataloniens beigetragen haben will. Sicherlich sehr interessant, doch wir haben uns lediglich etwas auf dem Grundstück umgesehen. Hubbys Ärger und Enttäuschung über unsere Unterkunft hatte sich leider noch nicht gelegt.

A D R E S S E
Museu Marítim de Barcelona
Av. de les Drassanes, s/n,
08001 Barcelona

MIRADOR DE COLOM

Ein paar Meter die Straße entlang in Richtung Küste erblickten wir den großen Platz am Mirador de Colom, das Columbus-Denkmal. Es steht am Ende der berühmten Rambla nah am Meer. Dieses Wahrzeichen der Rambla wurde 1888 für die Weltausstellung zu Ehren von Christoph Kolumbus erbaut , der sich entschied, nach seiner Rückkehr aus Amerika im Hafen von Barcelona von Bord zu gehen. 

Dass wir uns direkt am Fuße des Rambla befanden, wussten wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Unser Ziel war es an der Strandpromenade entlang zu laufen. Im Übrigen befindet sich die Touristeninformation innerhalb des Columbus-Denkmals. An einer Stelle der Statue geht es die Treppen hinunter in den Laden, incl. eines Souvenir-Shops. Rund um den Platz stehen die Taxis für die Reisenden bereit. Ein paar Fotoshootings mit den Löwen später, ging es weiter mit unserer Route an der Promenade entlang.

A D R E S S E
Mirador de Colom
Plaça Portal de la pau, s/n,
08001 Barcelona

AM HAFEN VON BARCELONA und PORT VELL

Dieser Ort am Hafen von Barcelona gehört definitiv zu den Highlights der Stadt. Die Umgestaltung der historischen Docks zu einem Einkaufs- und Erlebniszentrum ist ein Mehrwert für die Besucher. Neben zahlreichen Restaurants, in und um das Einkaufszentrum herum, befindet sich auch ein Aquarium, wie auch in Genua direkt am Meer. Doch die Lage am Hafen von Barcelona ist um Längen schöner.

Man steht vor diesem gigantischen Platz am Hafen und überlegt sich erst einmal in welche Richtung man laufen soll. In jeder Richtung, so scheint es, könnte man etwas aufregendes verpassen. Es war beruhigend, dass wir mehr als eine Woche Zeit für diese Stadt eingeplant hatten. Wir beschlossen spontan die moderne Brücke mit dem verkleideten Holzsteg vor uns zu überqueren, die Lambra del Mar, sie führt auf die anderen Seite des besagten Docks zu einem großen Bauwerk, das Maremagnum. Man konnte schon von Weitem erahnen, dass es sich um ein Shoppingcenter handelt. Wohl wissend, dass wir schon etliche Center im Laufe unseres Lebens besucht hatten, und sie sich im Grunde auch alle ähnelten, eines das direkt am Meer gelegen ist zu besuchen, war schon etwas besonderes.

Achtung Quengel-Alarm im dortigen Süßigkeitenshop! Töchterchen wäre hier am Liebsten eingezogen…

Lange sind wir im Shoppingcenter nicht geblieben. Nach einem kurzen Rundgang des Erdgeschosses und dem Außenbereich, sind wir auf dem gleichen Weg wieder zurück zur Hafenpromenade. Wir wollten ein andermal wieder herkommen und dabei auch das Aquarium besuchen.

Am Hafen entlang zu laufen kann unter der prallen Sonne sehr anstrengend sein und an diesem Tag brannte die Sonne teilweise extrem. Mir taten die vielen Verkäufer leid, die hier vermutlich den ganzen Tag herumstanden. Meist weit und breit kein Stand oder ein Baum der kühlenden Schatten spendet. Überraschenderweise kann man hier problemlos durchschlendern, ohne aufdringlich angesprochen oder überredet zu werden. Hier scheinen sie verinnerlicht zu haben, dass diese Taktik die Leute eher abschreckt als anlockt. Sehr angenehm.

Das Angebot der Straßenhändler am Port Vell, beim Museu d’Història de Catalunya, wiederholt sich im Grunde alle paar Meter. Hat man vielleicht bedauert etwas nicht gekauft zu haben, so kann es durchaus vorkommen, dass man es beim nächsten Händler auf seiner Wegstrecke entdeckt. Das Sortiment reicht von kleinen Souvenirs, bis zur Bekleidung und bunte Stranddecken. Dem Töchterchen gefiel eine kleine Holzpfeife in Form eines kleinen Vogels, und in der Tat zwitscherte man damit beinahe so fröhlich wie ein Kanarienvogel. Man musste die Pfeife nur leicht mit Wasser füllen. Eben frage ich mich wo diese Pfeife abgeblieben ist.

Barcelona hat sich seit dem Facelifting für die Olympischen Sommerspiele im Jahre 1992 erheblich verändert. Zahlreiche alten Fabriken und heruntergekommenen Restaurants, die den Zugang zur Uferpromenade wie eine dunkle Mauer versperrten, wurden abgerissen. Es entstanden offene Straßen zum Stadtkern hin, und ein Strand, der zum Bummeln und Sonnenbaden einlädt. Die Stadt wurde dadurch viel heller und freundlicher.

AM STADTSTRAND von Barcelona

Wir erreichten irgendwann den wunderschönen Stadtstrand Platja de Sant Sebastià und weiter östlich den Platja de la Barceloneta. Am Liebsten wären wir direkt geblieben, doch unsere Badesachen langen natürlich im Hotel. Der Stand erinnerte mich ein wenig an den in Nizza. Doch hier in Barcelona ist die Lage top, da sich keine Schnellstraßen in der unmittelbaren Nähe befinden. Der feine Sand ist sehr sauber und bietet viel Platz für die Spezies Sonnenanbeter unter uns.

L’estel ferit (der verletzte Stern), eine Skulptur der deutschen Künstlerin Rebecca Horn
Una equipped Donde Siempre Llueve, am Placa del Mar

Wir beschlossen so bald wie möglich einen Badetag einzuplanen. Endlich etwas Badespaß im Mittelmeer. Die vergangenen Tage auf unserer Route war das Wetter leider sehr durchwachsen gewesen, doch in Barcelona sollte es laut Wetter-App die nächsten Tage richtig schön werden. Wir freuten uns.

Die hübschen Ruheoasen der Stadt

Weiter östlich besitzt die Stadt noch weitere Strände, doch die mittlerweile erdrückend-heißen Sonnenstrahlen zwangen uns auf der Höhe des Casinos, in die schattenspendende Stadt zu marschieren.

Wir schlenderten irgendwann an der Passeig de Circumvaŀlació am Zoo Barcelona entlang, der sich im Übrigen in der riesigen Parkanlage Parc de la Ciutadella befindet. Wir haben die Anlage jedoch nicht besichtigt, aber in Betracht gezogen, den Park eventuell an einem anderen Tag zu besuchen. Doch das blieb bei einem Vorhaben, denn dieser Ort flog irgendwann komplett aus unserem Gedächtnis.

Ein kleiner Snack Break

Wir überquerten am Ende des Parkes die Straße und bogen in das Passeig de Picasso. Hier entdeckten wir den kleinen schnuckeligen Laden LA PASTA NOSTRA. Sehr einladend, mit einer Theke und einigen Sitzmöglichkeiten. Wir lugten hinein. Der junge Mann schien eben erst geöffnet zu haben und war dabei einige Backwaren vorzubereiten. Er merkte wohl unser zögern und bat uns mit einem freundlichen Lächeln ruhig rein zu kommen.

Wir schauten uns also durch die vielen verschiedenen Sorten Empanadas in der Auslage und erfuhren nebenbei, dass alle angebotenen Teigwaren ausschließlich frisch zubereitet werden, auch die leckeren Gewürz-Öle sind wohl selbst hergestellt, die man dort ebenfalls kaufen kann. Er bot uns an zu probieren. Das pikante Olivenöl war wirklich mega-lecker.

Wir setzten uns hin und bestellten ein paar Empanadas, immerhin etwas einheimisches. Das Töchterchen jedoch wollte lieber Pizza, denn das gabs hier im Übrigen auch. Die noch warmen Teigtaschen waren sehr lecker. Ich glaube, die mit der Hähnchenfleisch-Füllung haben mir besonders gut geschmeckt.

A D R E S S E
Carrer de Comerç, 10
08003 Barcelona

Beim ARC DE TRIOMF

Der für die 1888 stattfindende Weltausstellung erbaute Triumphbogen ist definitiv Sehenswert. Als Tor zur Messe, dienter er gleichzeitig als Eingang zu der im Parc de la Ciutadella stattfindenden Ausstellung. Wie eine Pforte durch die Zeit wirkt sie auf mich. Es muss für die damaligen Besucher wahnsinnig beeindruckend gewesen sein, durch seine Schwelle zu spazieren. Der weite Platz dahinter, gesäumt von Palmen, lässt erahnen wie unglaublich schön es hier damals ausgesehen haben muss.

Palau de Justicia de Catalunya, am großen Platz des Arc de Triomf

Auch heute ist der Platz nicht weniger beeindruckend, wenn vielleicht nicht mehr so genutzt wie es sich der Architekt Josep Vilaseca möglicherweise vorgestellt haben muss. Sein Entwurf mit den Verzierungen im Mudéjarstil (ein Modestil im damaligen Spanien) verlieh dem Ganzen damals einen völlig neuen Flair. Die Kombination, die Verwendung des Steins mit den Friesen die den Bogen umgeben, machen den Triumphbogen besonders exemplarisch. Quelle: barcelonaturisme.com

A D R E S S E
Passeig de Lluís Companys,
08003 Barcelona

MONTANA SHOP BARCELONA

Weiter in Richtung Stadtmitte entdeckten wir den Montana Shop Barcelona. Der Laden wurde 2004 eröffnet, und seit 2015 existiert ein zweiter Shop im Herzen des Stadtteils Gràcia. Wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, bin ich großer Fan von Street Art oder auch Mural Arts genannt. Der Montana Shop bietet neben all dem Zubehör für die Künstler, auch alles was mit dem Thema in Verbindung gebracht werden kann, wie Bücher und Kleidung. In einem weiteren Bereich des Geschäfts kann man zudem eine kleine Galerie besichtigen. Dort werden tolle Werke diverser Künstler ausgestellt. Unbedingt reinschauen!

Ihr seht im Übrigen oben die Bilder des Künstlers Omega TBS. In der Montana Gallery wurde hauptsächlich seine „Inside“ -Serie vorgestellt, die aus 50 Aquarellen besteht. Faszinierend waren besonders die vielen Gesichter, die in unterschiedlichen Stilen und Formen bzw. Transformationen dargestellt worden waren. Der Künstler arbeitet mit Stilen, die von Film Noir, Hip Hop, Underground-Comics oder alten japanischen Drucken inspiriert sind.

A D R E S S E
Carrer del Comerç, 6,
08003 Barcelona


Öffnungszeiten:
Mo bis Sa: von 10 Uhr bis 21 Uhr
Sonntags geschlossen.

Barcelona, die Stadt der Skater

An der Plaça de la Universitat verweilten wir eine Zeit lang und schauten zu, wie ein paar Skater ihre Kunststücke aufführten. Gefilmt wurde dabei auch. Ich merkte schnell, wie schwer und anstrengend es sein muss, tolle Tricks auf Film zu bannen bis man zufrieden ist. Der Skater führte dabei immer wieder den Kick-Flip neu aus und schien dabei nie ganz zufrieden zu sein. Der Kameramann begleitete ihn während der ganzen Aktion, ebenfalls skatend.

Die Plaça de la Universitat gehört im Übrigen zu den Top 10 der besten Skate-Plätze der Stadt, zudem ist Barcelona bei Skatern sehr beliebt. Sie besitzt als einzige Stadt der Welt einen Skate-Hostel, voll ausgestattet mit Skate-Rampe, Boards! Mehr tolle Infos und ein Video dazu findet ihr hier: german.hostelworld.com/.

Restliche Eindrücke von Tag 1 in Barcelona

In der verbleibenden Zeit machten wir uns weiter mit den Straßen der Stadt vertraut. Wir bewunderten die verzierten Fassaden der alten Bauwerke der Stadt und beobachten neugierig die Einheimischen. Ich habe mir oftmals vorgestellt, wie das Leben hier sein muss. Vermutlich würde ich etliche Kilos zunehmen, ging mir durch den Kopf, denn gibt hier so unfassbar viele tolle Restaurants. Alleine für eine Food-Tour könnte man unzählige Tage verbringen.

Vor der Kirche Sant Pere de les Puelles

Zuhause stellte ich wieder einmal vor dem PC fest, wie unbefriedigend mein Tamron 70 – 300 mm Objektiv, in Kombination mit Zoom und schwachen Lichtverhältnissen ist (Bild oben). Auf dem kleinen Kamera-Bildschirm schauten die Aufnahmen allerdings richtig toll aus. Ein Stativ hatte ich wie immer nicht eingepackt. Hätte mich allerdings auch einiges an Überwindung gekostet mitten in einer Großstadt ein Stativ aufzustellen, gerade wenn weit und breit keine besondere Sehenswürdigkeit in Sicht ist.

Ich schließe meinen Beitrag für heute, bevor es wieder an Überlänge gewinnt. Das ist bei mir ja keine Seltenheit. Weitere schöne Bilder aus Barcelona folgen demnächst. Ich hoffe, die kleine virtuelle Reise in den Süden hat euch gefallen.

Bis dahin, bleibt gesund!

Verfasst von

Hallo, schön dass du hier bist. Hier findest du Freebies von meinen Designs, ein paar Reiseerlebnisse und noch allerlei andere Dinge die mich im Alltag beschäftigen, mich bewegen, begeistern, inspirieren und zum Selbermachen anregen. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Würde mich freuen!

13 Kommentare zu „8 Tage und 9 Nächte in Barcelona // Teil 1

  1. Also ich bin mal ganz ehrlich und das gehört dazu zu einem Fotoblog ! Mir persönlich sind die Fotos zu stark nachbearbeitet. Sorry und nicht böse sein, aber mir ist das zuviel ! Ich finde sie zu künstlich und unnatürlich ! Das ist Geschmacksache und vielleicht liege ich ja mit meiner Meinung völlig daneben oder habe eben keinen Sinn dafür , wer weiß !
    Die Motive sind super aber mein Geschmack ist es leider nicht !
    LG Manni

    1. Hallo Manni,
      ich habe kein Problem damit. Ich achte beim Bearbeiten meiner Bilder auch nicht darauf, ob es jemandem gefallen wird was ich da so mache. Ich experimentiere leidenschaftlich gerne mit verschiedenen Filtern und werde es auch weiterhin mit viel Freude tun. Mal mehr, mal weniger. #nofilter gefällt mir selten und ich stehe dazu. Das könnte in ein paar Monaten vielleicht wieder ganz anders sein, wer weiß. Cést la vie.

      Als Fotoblog habe ich mich ehrlich gesagt nie gesehen, vielen Dank, eher vielleicht in der Reisebericht-Ecke. Aber im Grunde ist hier von allem ein bisschen was dabei was mich interessiert oder inspiriert. Und die Fotografie ist ein großer Teil davon.

      Liebe Grüße!

      1. das freut mich jetzt dass du da nicht böse bist ! Kritik gehört einfach dazu und ich würde mir wünschen öfters auch mal eine zu bekommen !
        Was die Experimente betrifft steht einem ja alles offen und jeder macht es so wie er es mag ! Es muss ja auch einem selber gut gefallen und nicht unbedingt den Lesern ! Also alles gut !!!!
        Fotoblog ist so eine Sache und wahrscheinlich gehören da solche Experimente auch dazu. Ich habe das bei anderen auch schon öfters gesehen ! Vielleicht fehlt mir da der Geschmack und der Anreiz mal für was neues !
        Mir gefallen halt Fotos am besten so wie sie gemacht werden und mit Technik hab ich es leider nicht so !
        Deine Beiträge und da bin ich auch ganz ehrlich sind für jeden Leser interessant und ich glaub ich habe dir das schon mal geschrieben , sehr zeitaufwendig gemacht und bis in kleinste Detail gestaltet. Also einen Reiseführer brauche ich da nicht mehr ! Untermalt das ganze mit Fotos ! Was will man mehr !!!!
        Für mich gehört dein Blog zu den besten die ich kenne und mir immer wieder sehr gerne anschaue ! Ganz Ehrlich
        LG Manni

    1. Hallo liebe Andrea,
      schön dich hier wieder zu lesen! 😀
      Ich kann total verstehen warum Barcelona deine Lieblingsstadt ist. Mittlerweile steht sie bei mir auch ganz weit oben.

      Ganz liebe Grüße!

  2. Habe das Barcelona auch nicht in guten Erinnerungen, vielleicht waren aber auch die Erwartungen zu hoch… sind sehr abgezockt worden (Taxi, Tapas), Gute Restaurants haben wir nicht gefunden…. tja…. nicht so meine Stadt… aber gut, wenn es bei dir schön war 😍😀

    1. Hallo, herzlich Willkommen! 🙂
      Es tut mir leid, dass du so viel Pech hattest! Uns ist das zum Glück nicht passiert. Die Unterkunft war eigentlich das „schlimmste“ was uns dort begegnet ist. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung legte sich auch die Enttäuschung etwas. Wir haben auch einige ganz tolle Restaurants entdeckt. Mittlerweile denke ich sogar daran die Stadt irgendwann wieder besuchen zu gehen.

      Vielen Dank fürs Kommentieren und ganz liebe Grüße! 🙂

  3. Ich kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn Leute trotz Rauchverbot im Zimmer rauchen, wie bescheuert kann man eigentlich sein?
    Sehr schöne Bilder! 🙂 Ansonsten ist mir Barcelona schlicht und ergreifend zu warm 😀

    1. Danke dir! ❤
      Barcelona war im Ende Mai und Juni schon teilweise unerträglich heiß! Ich mag mir nicht vorstellen wie stickig es im Sommer sein muss.

      Ganz liebe Grüße!

  4. Liebe Saadet,
    ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass eine enttäuschende Unterkunft einem erstmal die Freude am Urlaub nehmen kann, denn ich erlebte es ähnlich in den Niederlanden und in Frankreich und auch wir haben aus Kostengründen keinen Umzug in eine andere Unterkunft gestartet. Schön, dass ihr trotzdem noch viele schöne Eindrücke für euch mitnehmen konntet, ich hoffe, eure kleine Tochter erholt sich bald wieder bzgl. der Sirenen.
    Ich hätte euch kein Stativ aufbauen wollen! 😉 Die Art und Weise der Bearbeitung Deiner Bilder lässt einen besonderes Flair aufkommen, welches Barcelona und das Treiben der Menschen auf eine kreative Art und Weise schön zur Geltung kommen läßt. 😍 Jetzt bin ich neugierig, welche Deine Bilder, Du auf Instagram hochgeladen hast und werde gleich mal Dein Profil besuchen…🙋🏻‍♀️
    LIEBE Grüße 💕
    Gaby

    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank für deine lieben Worte! ❤
      Es ist schon krass, bei einigen Unterkünften gibt es sogar gar kein Geld zurück!

      Es tut mir leid, dass ihr gleich an zwei Urlaubsorten Pech hattet, ich hoffe der Aufenthalt hat es wieder wett gemacht.

      Ganz liebe Grüße! ❤

  5. stativ ist bei mir bei städtetrips auch keins dabei – nur, wenn (wie in amsterdam) nachtaufnahmen geplant sind und dann auch nur für die entsprechenden ausflüge. sonst artet der urlaub oder die reise schnell in fotostress aus, irgendwie.
    auch wenn die sache mit der unterkunft echt ärgerlich ist, sonst sieht das ja alles durchaus fein aus!
    barcelone steht auch noch auf meiner liste, irgendwann… 🙂

    1. Hallo meine Liebe,
      ja genau. Ich hatte vor etlichen Jahren zuletzt ein Stativ im Gepäck. Da waren wir in Rom und in der Toskana unterwegs. Ich glaube, das war 2012. Da waren wir aber noch zu Zweit, und wie du sagst, auch öfter Nachts unterwegs. Dabei sind sehr schöne Bilder entstanden.

      Barcelona kann ich dir sehr empfehlen!
      Ganz liebe Grüße! ❤

Ich freue mich mega über jeden Kommentar!

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