Mein Graceland Besuch in Memphis // Als ein großer Wunsch in Erfüllung ging…

Am 20. September 2017 sollte ein Lebenstraum für mich in Erfüllung gehen, denn an diesem herrlich sonnigen Tag war ich bei Elvis zu Besuch. Und so krass es klingt, diesen Besuch habe ich Hurrikan Irma zu verdanken. Der tobte nämlich zu der Zeit in Florida, wo wir eigentlich ursprünglich hin wollten. Also wurde umdisponiert. Wir fuhren direkt nach Memphis.

Wenn ihr nun glaubt, es war meine Mutter, die mich mit ihrer Begeisterung zu Elvis Presley angesteckt hat, dann habt ihr euch geirrt. Sie fand den Udo Jürgens toll. Nein, ich war es, die tagtäglich Songs von Elvis auf einem kleinen Plattenspieler den ich vom Flohmarkt günstig erstanden hatte, rauf und runter spielte und damit die ganze Familie regelrecht zu Tode nervte. Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich laut lachen! Mamma sagte Jahre später zu mir: „Zum Glück hatte er eine großartige Stimme, sonst wäre ich vollkommen durchgedreht…“

Ich vor dem berühmten Musik-Gate, Graceland, 2017. Und Elvis vor 60 Jahren, im April 1957 erstmals vor diesem Tor: elvis-presley-the-king.de/

Ich entdeckte Elvis für mich, als ich gerade mal 12 oder 13 Jahre alt war. Wie es dazu kam, weiß ich heute nicht mehr, aber ich war ein „h-u-g-e Fan“! Ich habe ungelogen jede Zeitschrift gekauft die einen Artikel über ihn brachte und jeden Schnipsel den ich finden konnte in einem Ordner gesammelt. Im Laufe der Jahre wuchs meine Sammlung von Postern, Schallplatten, Musik-Kassetten, Bücher und Videokassetten. Vieles davon besitze ich noch heute, trotz dass die Liebe zu ihm und zu seiner Musik nicht mehr so stark ist wie damals.

Wenn mir zu der Zeit jemand gesagt hätte, dass ich eines Tages einmal Graceland besuchen würde, so hätte ich es ihm nie geglaubt. Dieser Wunsch schien damals für mich utopisch und wäre heute in etwa vergleichbar mit einem Flug zum All.

Im September 2017 war es also tatsächlich soweit. Genau 40 Jahre nach seinem Tod (16.August 1977) würde ich Graceland besuchen. Wahnsinn!

Graceland – die Anreise

Wir hatten einen Mietwagen, als wir im September 2017 Memphis (Tennessee) besuchten. Nach Graceland zu kommen war für uns so natürlich kein Problem.

Gestartet waren wir ursprünglich in New York und tourten dann im Anschluss an der Ostküste entlang bis Virginia Beach. Wer sich dafür interessiert, wo wir während unserer USA-Reise überall gewesen waren haben, kann hier meine kurze Zusammenfassung darüber lesen: Mein September 2017 in Bildern. 

Sofern ihr auch mit einem Mietwagen unterwegs seid: es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten auf der gegenüberliegenden Seite des Elvis‘ Anwesens, und zwar direkt neben dem Ticket-Gebäude und des neuen Entertainment Complex. Hier stehen auch die zwei Flugzeuge des King.

Gebühr: Aktuell 20 Dollar/Tag. Adresse: 3717 Elvis Presley Boulevard.

Wie kommt man sonst nach Graceland:

  • Eine Anreise ist mit dem Shuttle-Bus vom Sun-Studio aus (kostenlos!) möglich. Die Shuttles fahren stündlich ab, von 10 Uhr bis 18 Uhr. Adresse Sun-Studio: 706 UNION AVENUE, MEMPHIS, TN 38103
  • Oder mit dem Bus: moovitapp.com/ (Google-Maps hilft euch zur Not dabei, zur nächsten Bus-Station zu kommen und in welche Linie ihr einsteigen müsst).
Vor den Ticketschaltern war überraschend wenig los. Später sah ich, dass sich die meisten Besucher sich zum Souvenirshop nebenan begeben hatten. Verständlich.

Wir buchten die ELVIS-EXPERIENCE-TOUR + FLUGZEUGE-TOUR für 62,50 Dollar pro Person, incl. Audio-Tour (IPad’s mit Kopfhörer, auch in deutscher Sprache). Wenn wir schon mal da sind, wollten wir natürlich so viel wie möglich mitnehmen. Ich schätze, dass ist auch die Strategie der Betreiber.

Das Töchterchen jedoch durfte zur unserer Freude umsonst rein, denn für Kinder bis 6 Jahren ist der Eintritt frei. Sie war damals 4 Jahre alt.

Wir stiegen schließlich in einen Shuttle und überquerten den Elvis Presley Boulevard, fuhren durch das berühmte Musik-Gate die lange Auffahrt entlang zu seinem Haus. Ich fragte mich kurz, warum wir den Weg links entlang zum Haus fuhren, es fühlte sich irgendwie falsch an. Erst später machte es Sinn. So konnten die leeren Shuttles wieder mit den Besuchern gefüllt werden, die das Haus bereits besichtigt hatten. Die warteten bereits auf der rechten Seite des Haupthauses unter einem Carport.

Wer jetzt über den Sinn oder Unsinn dieser Aktion grübelt, dass man für die Überquerung der Straße in einen Shuttle einsteigen muss, der sollte wissen, dass diese Maßnahme unter Anderem auch dazu dient, dass Besucher unbeschadet auf die andere Straßenseite kommen, denn der Elvis Presley Blvd ist eine vielbefahrere Straße. Ihr wisst sicher mittlerweile, wie schnell man in den Staaten für gewisse Dinge verklagt werden kann.

In Graceland – Zu Besuch bei Elvis Presley

Sobald man ausgestiegen ist, werden die Fotoapparate gezückt. Ich mache da natürlich keine Ausnahme! Ich jedoch knipse auch gerne, was drumherum so los ist, nicht für euch Leser, sondern für mich als Erinnerung. Viele Details geraten im Laufe der Zeit einfach in Vergessenheit.

Das obere Bild verdeutlicht, wie groß der Andrang war. Jeder wollte so schnell wie nur möglich in das Innere gelangen. Ich wartete bis die meisten das Haus betreten hatten. Große Menschenmengen erzeugen nämlich etwas Platzangst bei mir.

Ich hatte schon so oft gelesen, wie klein die Graceland Mension doch in Wirklichkeit ist. Und trotz dass ich das wusste, war ich über seine tatsächliche Größe ebenso überrascht. Der große King wohnte wohl bescheidener als man es sich vorgestellt hatte… nun doch nicht ganz. Ich hatte verdrängt, dass sich auf dem Anwesen ja noch weitere Gebäude und Anbauten befinden, wie das Office-Gebäude und das Raquetball-Bulding. Und weitere, die jedoch nicht zu besichtigen sind, wie z.B. die Pferdeställe. Das Grundstück ist riesig, ca. 5,5 Hektar groß, habe ich irgendwo gelesen.

Ein Blick nach oben…
…und ein schneller Blick nach hinten.

Natürlich war ich gespannt, wie es sein würde nun leibhaftig im Elvis Haus zu stehen. Als Fan kannte ich bereits die Bilder vom inneren des Hauses, aber wie würde ich mich fühlen tatsächlich hier zu sein?

Leider nicht wie erwartet. Weder bekam ich euphorische Glücksgefühle (was mich selbst ziemlich überraschte), noch verspürte ich Nostalgie oder ähnliches. Eher fühlte mich wie eine Sardine in der Blechbüxe, zwischen all den anderen Besuchern. Dieses eingeengte tötete alles in mir und löste etwas Frustration aus. Elvis würde sich sicherlich den Kopf schütteln, wenn er das heute sehen könnte, ging mir durch den Kopf. Und mal ehrlich, bei den Eintrittspreisen könnte man die Besuchergruppen im Haupthaus ruhig etwas kleiner halten!

Der Eingangsbereich, im Foto oben Lisa Marie, die einzige Tochter von Elvis

Besonders nervte mich diese Self-Guided-Audio-Tour Sache mit dem IPad. Sie war vielleicht gut gemeint, aber das was es auslöste war ärgerlich! Da standen Besucher teilweise in Reih und Glied an vorderster Front und versperrten den Blick auf die Räumlichkeiten. Dabei glotzten sie nur auf ihre Tabletts, kamen aber überhaupt nicht auf die Idee Platz zu machen!

Das berühmte Wohnzimmer

Über dem Kamin die geliebten Eltern, Gladys und Vernon Presley. Die mit dem Smartphone im Hintergrund, meine Wenigkeit.
Hier an der Treppe zu den Schlafräumen. Die oberen Räumlichkeiten können nicht besichtigt werden. Der Aufenthalt war schon zu Lebzeiten nur für bestimmte Personen vorbehalten.
Überall treffe ich auf Spiegel…lustigerweise kann ich mich nicht erinnern das Foto hier bewusst geknippst zu haben.

Mama Gladys‘ Schlafzimmer

Weiter hinten im Erdgeschoss, das Schlafzimmer von Gladys Presley. Soll wohl noch genauso eingerichtet sein wie damals als sie noch lebte.
Der Blick nach oben im Flur
…und nach hinten…

Wie ihr festgestellt habt, hatte ich nur mein Smartphone dabei. Ok, ich bin ehrlich, bedauert habe ich es definitiv! Aber bei dem Gedränge tröstete ich mich damit, dass ich neben diesem Audio-Zeugsauch noch meine Spiegelreflex hätte mit herum tragen müssen.

Und seien wir mal ehrlich, im Netz gibt es massenweise Bilder aus Elvis Haus, und viel spannender konnten meine auch nicht werden, denn man hat bei dem Andrang kaum eine Chance die Perspektive zu ändern um einen anderen Blickwinkel zu erzeugen. Die Räume darf man eh nicht betreten.

Das Esszimmer

Das glamouröse Esszimmer. Elvis bestand darauf, dass das Essen zu seinen Wünschen zubereitet sein musste. Und auf dem Tisch mussten stets Kerzen stehen.

Gracelands Küche

Die berühmte Küche. Hier mussten die Angestellten eine Zeit lang rund um die Uhr kochen…
Überwachungsmonitore in der Küche, und ja, Elvis besaß damals schon eine Mikrowelle!

The Jungle Room

Es ging die Treppen rauf und wir standen vor dem berühmten Jungle Room. Spätestens hier stellen die Besuchen den ausgefallenen Geschmack des King fest. Alles in diesem Raum schreit mich beim Anblick geradezu an. Ich frage mich, ob ich vor 50 Jahren diesen Geschmack auch mit ihm geteilt hätte. Jedoch muss ich zugeben, es ist irgendwie auch cool hier.

Übrigens: Es existiert ein Album von Elvis Presley mit Aufnahmen und Outtakes, die im Jahre 1976 hier im Jungle Room entstanden sind: Way Down in the Jungle Room.

Und runter ging es ins Erdgeschoss…

Dann ging es runter in den Untergeschoss. Wie man sieht, auch die Decken haben hier Spiegel…
Die Bar. Da ich das Audio-System nicht nutzte, war mir der Zweck dieser kleinen Nische damals nicht ganz klar.

Der TV-Room

Bilder oben: The TV-Room. Muss in den 1960er und 70er Jahren auf die Besucher ziemlich grandios gewirkt haben. Auch hier wieder überall Spiegel, Spiegel, Spiegel.

Hier sind sicherlich auch einige TV-Geräte zum Opfer gefallen, geht mir so durch den Kopf. Vielleicht kennt ihr die Geschichte ja, dass Elvis vor Wut auf das was er sah, mit einer Knarre auf die Flimmerkiste geschossen hat. Strange…So ein Gerät kann man übrigens in einer Ausstellungshalle im Entertainment-Complex besichtigen!

echts oben im Bild sieht man einen gelben Blitz an der Wand des TV Zimmers. Das Logo ist von Elvis selbst entworfen und stand für sein Motto: Taking Care Of Business. Inspiriert dazu wurde er wohl durch die Captain Marvel Comics.

Das Billard-Zimmer

Auch das Billard-Zimmer kreischt mich an. Für meinen Geschmack ist die Einrichtung ein way to much. Too much Muster, too-much Senftöne…die 70er halt. Beinahe eine Ausnahme, dass die Wände des Billard-Zimmers nicht mit Spiegel verkleidet sind. Vermutlich haben umherfliegende Kugeln die Spiegel hier demoliert, sage ich zu mir. Und wie auch die Küche, besitzt der Raum hier keine Fenster.

Dann ging es raus, unter einem Carport direkt zum Office-Gebäude.

Graceland’s Office

Vernon Presleys Office. Im Büro hier arbeitete Elvis’s Vater. Hier saßen zudem ebenfalls Sekretärinnen, die täglich tausende Mengen von Fanpost bearbeiteten.

Im Haupthaus ging es brav an einer schmalen festgelegten Spur von Zimmer zu Zimmer und das Personal achtet auch akribisch, dass man sich daran hält.

Hier im Office-Gebäude kann man sich endlich etwas freier bewegen. Natürlich ist auch hier alles Wertvolle hinter Schloss und Riegel oder Glas verstaut, aber immerhin hat man mehr Platz um sich herum. Ich bekam das Gefühl endlich frei atmen zu können.

Der Stammbaum der Presleys

Geradeaus am Office vorbei, kann man einige sehr persönliche Gegenstände der Familienmitglieder bestauen. Besonders schön fand ich die Wertgegenstände von Elvis Mutter Gladys Presley zu sehen. Sie muss sehr bescheiden gewesen sein, dachte ich und versuchte herauszufinden, wie sie wohl gewesen war. Doch lange hielt das nicht, denn das Töchterchen fing wieder an zu quengeln. Verständlich, dass sie von alldem noch nichts anfangen kann. Wie sie wohl später darüber denken wird?

Solltet ihr euch fragen, warum ich einige Bilder ungünstig und schräg geknippst habe: Die Beleuchtung in diesen Räumlichkeiten hat unheimlich gespiegelt. Richtete man die Kamera direkt auf das Objekt, so sah man sich selbst auf dem Foto spiegeln, oder konnte gar nichts mehr von dem erkennen, was man ablichten wollte.

Dann ging wieder raus, am nierenförmigen Pool entlang zu einem weiteren Gebäude. Hier draußen vor dem Pool schien die Zeit irgendwie stehen geblieben zu sein…

Der nierenförmige Pool in Graceland. Im Hintergrund, der Meditations-Garten mit den Gräbern der Presley Familie.

Das Racquetball-Gebäude

Wir standen im Raquetball-Building. Elvis ließ das Gebäude erst 1975 bauen und es soll der letzte Anbau in seinem Auftrag gewesen sein. Es heißt, Elvis habe diese Sportart erst spät für sich entdeckt* aber sie hat ihn so begeistert, dass er speziell eine Halle in Graceland bauen ließ.

*Sein damaliger engster Freund Lamar Fike behauptet jedoch in seinem Buch "Elvis: Truth,Myth & Beyond, An Intimate Conversation With Lamar Fike", dass Elvis es gar nicht mochte sich zu sehr zu verausgaben. Er hat wohl viel lieber andere beim Spielen beobachtet. | Raquettball ähnelt übrigens Squash sehr, aber es gibt einige Unterschiede. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich hier informieren: pop-sports.de/

Das innere des Gebäudes wirkt im Vergleich zu der Einrichtung im Haupthaus überraschend modern. Vielleicht liegt es an den zeitlosen Ledersitzen, vielleicht auch, dass der Boden hier nicht mit einem Teppich ausgelegt ist. Und es fällt auf, dass hier keine persönlichen Dekorationsgegenstände drapiert sind.

Der große Raum ist offen und auf zwei Ebenen aufgeteilt. Im oberen Bereich stehen Ledersofas, ein paar Trainingsgeräte und Flipperautomaten (die 1975 Bally’s Knockout Pinball Machine). Der große Aufenthaltsbereich unten wirkt wie ein Büro, Wohnzimmer und Musikzimmer zugleich. In diesem Raum soll Elvis am frühen Morgen des 16. August 1977 seine letzten Stunden verbracht haben und zog sich dann später ins obere Geschoss des Haupthauses zurück um zu schlafen. Später am Nachmittag, fand ihn seine damalige Verlobte Ginger Alden leblos in seinem Badezimmer.

Wie malerisch…

Wir wurden wieder raus geführt. Unterwegs zum Meditations-Garden konnte man schnell einen malerischen Blick auf Gracelands Pferdekoppel erhaschen. Priscilla und Elvis liebten es durch das Grundstück zu reiten. Nachmittags ritt Elvis am Zaun entlang um dort die Fans zu begrüßen. In voller Western-Ausrüstung soll er eine tolle Show abgezogen haben.

Priscilla erzählt in ihrer Biografie „Elvis und Ich“ unter anderem, dass sie es war, die Elvis mit ihrer Liebe zu Pferden angesteckt hat.

Im Meditation-Garden

Es ist herrlich hier im Garten. Man spürt ein Gefühl von Ruhe und Frieden. Ob es daran liegt, dass hier Andacht gehalten wird? Könnte gut sein. Auch ist das Wetter traumhaft an diesem Tag. Da wirkt ohnehin alles um ein vielfaches schöner.

Zu gerne wäre ich hier am Grab von Elvis etwas länger gestanden, hätte schweigend inne gehalten. Nicht unbedingt um für seine Seele zu beten, schätze, dass hat er nicht mehr nötig. Sondern um zu prüfen, was ich fühle endlich hier zu sein, in Graceland, in diesem Garten und vor seinem Grab. Vielleicht hätte ich zu ihm gesprochen und mich vorgestellt. „Hey Elvis, ich hoffe es geht dir gut da oben. Ich bin dein drölfunsiebzigmillionster Fan aus Deutschland. Wohne übrigens nicht weit von Bad Nauheim entfernt, wo du 1958 bis 1960 stationiert warst. Soll ich dir was sagen? Lustigerweise war ich noch nie in Bad Nauheim, habe es aber zu dir nach Graceland geschafft…“

Doch zu alldem kam es nicht. Hier im Garten fühlte sich das Töchterchen nämlich wie im siebten Himmel. Zum Glück benahm sie sich einigermaßen, so dass ich sie eigentlich nur einmal ermahnen musste, und zwar am Brunnen (im Bild oben). Es schien, als ob sie sehr gerne über das niedrige Metall-Geländer geklettert wäre um zu schauen, ob sie die Münzen auf dem Grund des Springbrunnens erreichen kann.

„Warum haben die Münzen ins Wasser geschmissen?“, fragte sie mich. „Damit es Glück bringt“, antwortete ich. Wobei ich mich in dem Moment ehrlich gefragt habe, was sich die Leute denn gewünscht haben, als sie hier ihre Münzen in den Brunnen warfen?

Mit dem Shuttle-Bus ging es dann wieder zurück auf die andere Straßenseite, zum Entertainment-Complex. Was es dort alles zu sehen gab, und auch über unseren spätere Besuch des Musik-Gates am Abend, berichte ich euch im nächsten Beitrag.

Auf dem Rückweg im Shuttlebus

In keinem Beitrag gab es so viele Bilder von mir wie in diesem. Ist euch sicherlich aufgefallen. Ich stehe viel lieber hinter der Kamera. An diesem Tag jedoch hat mein Menne dafür gesorgt, dass ich mal aufs Bild komme. Danke Schatz! ♥

Macht’s gut ihr Lieben! Einen grandiosen Wochenanfang wünsche ich euch!
Bis bald,

Verfasst von

Hallo, schön dass du hier bist. Hier findest du Freebies von meinen Designs, ein paar Reiseerlebnisse und noch allerlei andere Dinge die mich im Alltag beschäftigen, mich bewegen, begeistern, inspirieren und zum Selbermachen anregen. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Würde mich freuen!

14 Kommentare zu „Mein Graceland Besuch in Memphis // Als ein großer Wunsch in Erfüllung ging…

  1. super super super !! Sehr gut beschrieben und ich brauch da jetzt nicht mehr hin ! Nein Spaß !!! Ich war leider nie ein Elvis Fan bis auf ein paar Lieder die auch ich richtig mochte und gerne hörte ! Ausgerastet bin ich aber nie !!! Denke das sind auch eher die weiblichen Fans gewesen ! Legendär natürlich der Hüftschwung !!!!
    Was ich krass finde ist der hohe Eintrittspreis für das Haus !! Die Einrichtung ist nun gar nicht mein Geschmack aber zur damaligen Zeit sicherlich modern. Heute eher kitschig !!!!
    Wenn man die Villen der heutigen Stars vergleicht wohnte er eigentlich doch sehr bescheiden ! Also ein toller informativer Beitrag und ich sage auf jeden Fall vielen lieben Dank !!!! LG Manni

    1. Vielen Dank, Manni! 😀
      Ja, ich denke auch, dass es über 70% Frauen sind, die ihn toll fanden/finden. Alleine schon wegen seines außergewöhnlich guten Aussehens zu Lebzeiten. Ok, die letzten paar Jahre vielleicht weniger…

      Ja, die Eintrittspreise für Graceland sind wirklich nicht ohne, aber dafür hatten wir immerhin eine sehr günstige Unterkunft in Memphis, so dass es sich gut ausgeglichen hat. 😀

      Zu gerne wäre ich als großer Fan natürlich auch nach Tupelo gepilgert, zu seinem Geburtsort, denn dort kann man sein Geburtshaus besichtigen. Hier lebte er übrigens bis er ca. 13 Jahre alt war, bevor die Familie nach Memphis zog. Natürlich gibt es im Ort noch viel von Elvis zu sehen, wie z.B. den Laden wo er seine erste Gitarre bekam, usw…
      Doch das Ganze hätte eine 2 Stündige Fahrt in den Süden erfordert. Damit hätte ich mein Menne sicherlich überstrapaziert. lach* Die Fahrt nach Memphis hatte mich bereits schon einiges an Überredungskünste gekostet, also schwieg ich brav und seufzte. Also Daumen drücken, dass ich es eines Tages noch einmal hierher schaffe…

      Liebe Grüße!

      1. so wie ich dich kenne war das nicht der letzte Besuch n Amerika und vielleicht klappt es ja doch mal nach Tupelo zu kommen. Einfach den nächsten Trip in die Region planen und dann könnte es vielleicht klappen.
        Klar die Frauen schwärmten natürlich für ihn und es ist bis heute unsterblich für die Fans. Wie schon mal gesagt, ich fand ihn toll und mega erfolgreich aber ein Fan, das wäre übertrieben !
        Meine Musik geht eben in eine ganz andere Richtung ! Ich war immer ein großer Fan von AC/DC, Led Zeppelin oder Deep Purple. Das hat nun gar nichts mit Elvis zu tun !!!!
        Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen für Tupelo !!!! LG Manni

  2. Bin begeistert!!! Ist das nicht Klasse dort?!!!! Irgendwie war ich auch verzaubert als ich dort war… …man konnte gar nicht glauben, dass der King dort mal rumgelatscht ist. War fasziniert.
    Was ich auch sehr schön finde ist, dass du die Stimmung, so wie ich sie empfunden habe, genau so auf deinen Bildern fest gehalten hast. Toll.. ..und Danke 🙏 😊

    Bevor ich es vergesse: Kennst du den Film MYSTERY TRAIN von Jim Jarmusch? Da du Memphis magst, solltest du ihn dir anschauen.

    Liebe Grüße und Rock‘n Roll! 🎸🥁🎷

    1. Auf jeden Fall! 😀
      Vielen Dank auch auch für den Film-Tipp! Ich kann mich erinnern, dass ich ihn vor Jahren mal auf meine Guck-Liste gesetzt hatte, aber wie es so ist im Leben… 🙂

      Den Film habe ich mir jetzt tatsächlich angeschaut und muss seither ständig an die Charaktere und an die Handlung denken. *lach* Im Übrigen war ich geschockt, wie alt der Streifen eigentlich ist und wie krass sich Memphis seitdem verändert hat! Durch diese Straße mit der Eisenbahnbrücke sind wir tatsächlich ein paar mal durchgefahren. Hammer! 😀

      Danke nochmals & liebe Grüße!

      1. Ich finde es auch immer sehr prickelnd an Orten zu sein, die man aus Filmen oder Videos kennt. Es sind ja eigentlich nur Orte… …und doch sind sie viel mehr… …und Memphis hat echt was Magisches.

        Wir waren auch in SUN STUDIO… …und ich war fasziniert. Irre war auch das die Fotos die ich dort gemacht habe, die gleiche wundervolle Färbung hatten, wie ich sie aus U2 Fotobüchern und dem Film RATTLE AND HUM kannte.

        Liebe Grüße 🙂 🙂 🙂

      2. Oh ja! Definitiv! 😀
        Sun Studio haben wir am nächsten Tag besucht. Das war für mich beinahe so aufregend wie der Graceland Besuch! Demnächst folgt ein Beitrag über meine Eindrücke von dort.
        Und oh, den Film „Rattle and Hum“ hab ich glaube ich auch noch nicht gesehen. Danke für den Tipp! 🙂

        Liebe Grüße!

Ich freue mich mega über jeden Kommentar!

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