Mein März in Bildern

Mein März in Bildern

Hach, wie freue ich mich auf warme Tage. Ich liebe es, dass es hell ist wenn ich morgens gegen 06:30 Uhr das Haus verlasse. Und nach ca. 1,5 Stunden im Berufsverkehr begrüßt mich Stuttgart schon im strahlenden Sonnenschein. Da macht es mir beinahe nichts aus mitten im schlimmsten Stau Deutschlands zu stecken…nun ja, beinahe. Ich würde gerne die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wenn ich nicht draußen auf dem Land wohnen würde. Bei uns fährt leider nur stündlich eine Bahn nach Stuttgart. Zudem muss ich flexibel sein und jederzeit nach Hause fahren können, wenn was in der KiTa sein sollte.

Endlich ist er da, der Frühling!

 

Wieder lange Spaziergänge im Sonnenschein und andere Aktivitäten

Mein März in Bildern
Das Löwenzahnhaus (Würstchenbude) hat sicherlich viele auf dem Stadtfest angelockt.

Das Töchterchen und ich genießen jetzt unsere Spaziergänge und andere Aktivitäten im Freien. Dabei entdecken wir manchmal auch unsere Nachbarschaft neu und beobachten z.B. den Aufbau eines Stadtfestes für das Wochenende (s. Bilder oben) im Nachbarörtchen. Und unser erstes Eis draußen durften wir auch schon genießen. Die Eisdielen haben jetzt nämlich geöffnet.

Paris an meiner Wand

Mein März in Bildern

Wie bereits angekündigt, habe ich mein Lieblingsknips tatsächlich noch auf eine Leinwand verewigen lassen. Sie ist gigantisch (90 x 60 cm), kommt auf meinem Foto aber gar nicht so rüber. Die Leinwand habe ich übrigens direkt vom Handy über meinfoto.de drucken lassen. Nein, keine Werbung! Ich gebe den Tipp an euch weiter, weil das Preisleistungsverhältnis bei diesem Anbieter stimmt.

Ein vermeintlich missglückter Kuchen, der sich als große Überraschung entpuppt hat

Und zwar mein Mandarinen-Zitronen-Haselnuss-Kokosnusskuchen

Ursprünglich wollte ich einen Mandarinen-Zitronen-Kuchen backen, da ich keine Orangen mehr im Haus hatte. Und ich „superintelligente“, habe erst nach dem Anrühren des Eier-Zucker-Öl Gemisches gemerkt, dass sich nur noch ca. 20g Mehl in meinem Mehlbehälter befinden. Ich hätte schwören können, ich hatte noch genug Vorrat im Haus, doch die Mehlbüchse doof angucken und die Vorratsschubladen mehrmals auf. und zuschieben, zauberte mir die Dose auch nicht voll. Was machen?

Also fing ich an zu experimentieren und gab anstatt des Mehls, 200g Haselnüsse (gemahlen), 100g Kokosnussflocken, und etwa 50 g Speisestärke in die Schüssel.

Mein März in Bildern

Was soll ich sagen: Das was später dann aus dem Ofen kam war ein Volltreffer! Sowas von lecker nach Nutella riechend (wegen den Haselnüssen), s u p e r  saftig und dermaßen jummy! Ich muss das Rezept einfach mit euch teilen.

Mein Rezept für den Mandarinen-Zitronen-Haselnuss-Kokosnusskuchen

3 Eier
200g Zucker
2 Päckchen Vanille-Zucker
ca. 100 ml Olivenöl
Saft von 3 Mandarinen + einer Zitrone
20g Mehl
5og Speisestärke (oder 100g Speisestärke und Mehl weglassen)
200g gemahlene Haselnüsse
100g geraspelte Kokusnüsse
2 TL Natron

1. Eier und Zucker schaumig schlagen.
2. ¾ vom gepressten Saft und das Olivenöl dazugeben, ca. 3 Min. weiterschagen
3. Nun die restlichen festen Zutaten nach und nach dazugeben und ca. 3 Min. weiterrühren.
4. Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen
5. Den übrig gebliebenen Saft zum Schluss noch über den noch warmen Kuchen gießen.

FERTIG!

Wie schnell doch das Leben vorbei sein kann…

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Mein Schattenfoto habe ich mit der App „Reflect“ bearbeitet

Diesen Monat musste ich nach einem gewaltigen Schock darüber nachdenken, wie vergänglich das Leben doch ist und wie plötzlich es zu Ende sein kann…z.B. während eines schönen Urlaubs im fernen Ausland.

Meine Schwester erzählte mir nämlich erst vor ein paar Tagen, dass sie letztes Jahr beim Tauchen in Kolumbien beinahe ertrunken wäre! Das geschah, weil man dort mit den Anfängern wohl vorher keine Übungen im seichten Wasser macht. Der Tauchlehrer nahm sie nach ein paar Trockenübungen schon gleich mit ins tiefe Wasser. Zwar wurden wohl zuvor die wichtigsten Techniken erklärt, auch wie man z.B. das Wasser aus der Taucherbrille bekommt, aber all das haben sie vorher nicht im Wasser geübt.

Die Technik um die Taucherbrille vom Wasser zu befreien, wird wie folgt erklärt:
Ruhig bleiben und den Kopf in den Nacken legen. Dann den oberen Maskenrand mit einer oder mit zwei Händen gegen die Stirn drücken. Ein leichter Druck genügt. Der sorgt dafür, dass sich der untere Rand der Taucherbrille vom Gesicht löst. Jetzt muss der Taucher kräftig durch die Nase ausatmen. So wird die Luft aus der Tauchermaske verdrängt und sorgt für freie Sicht. Im Anschluss kann die Maske wieder gleichmäßig rundherum andrückt werden.

Während des Tauchens lief die Taucherbrille meiner Schwester wohl immer wieder voll. Die ersten paar mal erinnerte sie sich noch an die Übung und bekam ihre Brille wieder frei. Doch irgendwann passierte es: statt Luft mit der Nase auszuatmen, atmete sie in ihrer Panik reflexartig die Luft ein. Und das wars! Meine Schwester berichtete, wie sie dadurch vollends in Panik geriet und versuchte so schnell wie möglich nach oben zu kommen. Zum Glück hatte der Tauchlehrer in der Zwischenzeit die Situation erkannt, verhinderte jedoch vehement ihr Auftauchversuch, denn zu ihrem Pech kam direkt über ihren Köpfen ein Boot angefahren. Der Tauchlehrer versuchte sie zu beruhigen und deutete mehrfach an, dass sie durch das Mundstück einatmen soll, doch meine Schwester schlug stattdessen in ihrer Panik seine Arme immer wieder weg. „Ich wollte in dem Moment nur noch raus aus dem Wasser“, erzählte sie.

Während sie mir all das schilderte, hatte sie so ein Lächeln im Gesicht, wie sie nur glückliche Menschen haben können. Es war so surreal in dem Moment. Dann schilderte sie mir, wie sie nach einer (für sie gefühlten Ewigkeit) den Lebenskampf einfach aufgegeben hatte und Frieden mit dem Tod schloss. Sie sagte, sie kam an einen Punkt, wo sie akzeptierte, dass es jetzt vorbei war. Sie würde nun sterben. Da kam dieses wunderschönes Gefühl von Frieden, wie sie ihn bisher noch nie wahrgenommen hat. „Ich war nun bereit zu sterben“, sagte sie. Sie dachte auch an mich, und wie schlimm es für die Familie nun sein muss, dass sie im Ausland sterben musste…

Trotz dieser schönen Schilderung, über die letzten Sekunden und Minuten ihres erwarteten Ablebens, war ich noch immer krass geschockt. Ich bin so unfassbar froh, dass sie völlig gesund und unversehrt vor mir saß und mir ihre Geschichte erzählen konnte. Der Tauchlehrer hatte es am Ende noch geschafft sie beruhigen und gerade noch rechtzeitig dafür gesorgt, dass meine Schwester das Mundstück angenommen und so den lebensrettenden Sauerstoff erhalten hat. Raus aus dem Wasser, konnte sie sich wieder einigermaßen von diesem Schock erholen, blieb aber ein paar Tage vom Wasser fern, sagte sie. Aber EIN großes Geschenkt hat ihr diese Erfahrung doch noch gemacht: Meine Schwester hat nun keine Angst mehr vom Sterben.

Mein März in Bildern
Erstellt mit der App „WordSwag

Was sonst noch im März so los war

Liebster Award
Ich bekam den Liebster Award von der lieben Andrea. Sie ist Autorin und Reisejournalistin, lebt und liebt die Nachhaltigkeit, was ich großartig finde. Sie ist stets draußen in der Natur und teilt in ihrem tollen Blog mit dem schönen Namen indigoblau, viele spannende und interessante Erlebnisse aus ihrem Heimatort, aber auch weltweit. Schaut mal vorbei!

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Trotz dass dieser Award bei vielen Bloggern ungeliebt zu sein scheint, fühlte ich mich persönlich sehr geehrt – auch weil ich ihn von der lieben Andrea bekam. 🙂

Jetzt muss ich nur noch auf die Suche gehen, welche Blogs ich für den Liebster Award nominieren könnte, hoffentlich auch nicht der drölfzigste Awardüberreicher bin. Das ist gar nicht so einfach…

Anfrage von Inside Microsoft
Nebenbei flatterte gleichzeitig eine Mail von Microsoft in meine Box. Zuerst dachte ich: „Huch, haste was angestellt??“ Doch beim Lesen wurde ich erleichtert und auch ein wenig stolz. Es ging darin um meinen Beitrag „Hilfe wo sind meine Bilder“ und dass sie ihn wohl sehr gelungen finden. Ich wurde gefragt, ob sie meine Anleitung in ihrem Portal veröffentlichen dürften. Klar, warum nicht?

Später erhielt ich noch eine nette zweite Mail: Ob ich nicht zukünftig Lust hätte, weitere interessante Beiträge für sie zu verfassen. Unentgeltlich versteht sich. Hmm…möchte ich das? Ich habe aus beruflichen Gründen ohnehin viel mit EDV zutun. Eigentlich möchte ich mich in meiner Freizeit lieber mit meinen Hobbys befassen.

Und was habt ihr so erleben dürfen und womöglich schockierendes erfahren?
Viele sonnige Grüße und bis bald,
signatur_frzuckerbroetchen

Verfasst von

Hallo, schön dass du hier bist. Hier findest du Freebies von meinen Designs, ein paar Reiseerlebnisse und noch allerlei andere Dinge die mich im Alltag beschäftigen, mich bewegen, begeistern, inspirieren und zum Selbermachen anregen. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Würde mich freuen!

Ich freue mich mega über jeden Kommentar!

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