20 Dinge die ihr noch nicht über mich wusstet

Während andere Blogger zur Zeit nur so vor Ideen zu strotzen scheinen, habe ich im Moment eine Meeega-Flaute…ein totales Blogging-Knockout!

Nichts ist gut genug um darüber zu berichten und alles ist Mist! Dann kommt auch noch diese unbarmherzige Lustlosigkeit hinzu, die sich wie eine pappige und längst überdrüssige Süßigkeit um meinen Geist & Körper verteilt. Vielleicht kann ich mit einer „kleinen“ Über-Mich-Liste ja diese lähmenden“dämonischen Fesseln“ lösen.

Puh, dann fangen wir also mal an…

I. Googelphobie

Eine Googelphobie habe ich, wenn es um mich als Privatperson geht. Ich möchte eigentlich extrem ungern mit vollem Namen und Adresse gegoogelt werden können. Der Grund ist: Ich wurde als junges Mädchen lange Zeit von einem Stalker belästigt, der auch irgendwann handgreiflich wurde und nicht einmal vor meiner Familie halt gemacht hat…lange Story. Daher stehe ich zum Beispiel auch nicht im Telefonverzeichnis.

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Das ist auch der Grund, warum ich mich vor einem Impressum hier im Blog drücke. Eigentlich schon lange, bevor mich die großartige Nick von Luziapimpinella am Anfang der Woche darauf hingewiesen hat. Sie teilte mir mit, dass ein Impressum auch dann Pflicht ist, wenn Blogger ausschließlich privates Zeugs bloggen, keine Werbung betreiben und auch sonst keine Affilate-Links oder sonstiges einsetzen. Klar hatte ich zuvor schon über das Thema recherchiert und war sehr erleichtert gewesen gleich auf mehrere Quellen zu stoßen, die solche Blogger wie mich von dieser Verpflichtung entbinden…aber das stimmt wohl so nicht ganz.  Ich möchte lieber auf der sicheren Seite sein, also muss ich über meinen Schatten springen und komme wohl oder übel nicht herum. Wat mutt, dat mutt.

Und diese Sache führt nun unweigerlich zu Punkt…

 

2. Mein Name

Ich bin seit ca. 15 Jahren im Internet als Amara unterwegs. Diesen Namen habe ich auch hier im Blog angegeben. Warum: Hauptsächlich wegen Punkt 1 und wegen meiner kreativen Digital Scrapbooking-Phase, zwischen 2002 und 2009. Ich war ausschließlich in englischsprachigen Foren unterwegs, also suchte ich mir einen Namen aus, der meiner Meinung nach einfacher auszusprechen war und wie ich finde auch schöner klingt als…

Saadet. So heiße ich nämlich wirklich. Ich wurde nach meiner Großmutter väterlicherseits benannt. Der Name bedeutet Glück & Zufriedenheit. Nun ja, abgesehen von der Bedeutung mag ich den Namen nicht wirklich….aber so wurde ich nun mal genannt. Wer jetzt über die Herkunft rätselt, kann gerne googeln. *lach*

Puh! Ich bin eigentlich richtig froh, dass es jetzt raus ist!! Mittlerweile habe ich nämlich einige wahnsinnig tolle Persönlichkeiten im Internet näher kennen lernen dürfen. So ist es mehr als fair, wenn sie meinen wahren Namen kennen. Ich habe mich deswegen nämlich schon eine ganze Weile ziemlich unwohl gefühlt…Großes Sorry, ihr Lieben! Ich hoffe ihr verzeiht mir! ♥♥♥

 

3. Mein Alter

Mein wahres Alter möchte ich noch für mich behalten. Ich verrate euch nur so viel, dass ich in den 70ern des letzten Jahrhunderts diesen wundervollen Planeten „betreten“ durfte.  Gott, klingt das alt! Hahahahaha! Das war zu der Zeit der Hippies, der Friedensbewegungen, der richtig coolen Mucke, und nicht zu vergessen…die Zeit der hammergeilen Autos!

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4. Als junges Mädchen wollte ich irgendwann einmal…

Astronautin, Pilotin, Detektivin, Agentin, Comiczeichnerin, Graphik-Designerin, Bibliothekarin, Schriftstellerin und Reporterin werden. Einzig der Wunsch eine großartige Reporterin zu werden und irgendwann für The New York Times zu arbeiten, blieb ziemlich lange im Herzen. Warum es nicht dazu kam, ist eine extreme Verkettung von Ereignissen bzw. Grenzen die mir in den Weg gestellt wurden. Aber das gehört hier jetzt nicht her.

Als ich dieses Jahr in New York dann tatsächlich vor dem New York Times Tower stand, war das ein unbeschreiblich gigantisches Gefühl!

5. Bücherliebe

Ich war eine extreme Leseratte! In der Grundschule habe ich beinahe die komplette Schulbücherei durchgelesen. Das ist tatsächlich kein Witz! Begeistert hat mich damals das Buch „Die Unendliche Geschichte“ von Michel Ende und besonders geliebt habe ich die Geschichten von „Pu der Bär“. Aber Astrid Lindgrens Bücher waren was ganz besonders für mich, allen voran Pippi Langstrumpf. Als extrem schüchternes Mädchen liebte und bewunderte ich diese selbstbewusste und starke Pippi-Figur. Ich war so dermaßen drin in dieser Welt, dass ich das Gefühl hatte mit ein Teil der Pippi-Clique zu sein.

Ich weiß noch genau wie ich damals, die letzten Seiten des Buches unter Tränen gelesen habe. Die Geschichte würde gleich zu Ende erzählt sein und ich würde nie erfahren, was aus meinen Lieblingsfiguren wird. Ich hörte auf zu lesen und lief in die Küche um mir eine trockene Bohne zu holen. Gemeinsam mit Pipi, Thomas und Annika habe ich dann diese verzauberte Pille geschluckt…um für immer jung zu bleiben… *schnief*

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Wie sagte Hans Christian Anderson doch so treffend: „Wer für Erwachsene schreibt, schreibt für die Zeit. Wer für Kinder schreibt, für die Ewigkeit.“

Heute lese ich meine Bücher gerne über die App Skoobe. Romane kaufe ich mir nämlich höchst selten, weil ich sie meist nur einmal lese. Sie würden bei mir hinterher nur im Schrank verstauben.

Übrigens liebe ich den Geruch von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen so sehr, dass ich ab und an gerne an ihnen schnüffle. 🙂

 

6. Papierliebe

Ich liebe liebe liebe Papier! Ich besitze alle möglichen Arten von Papier, angefangen von Druckerpapier, Pergamentpapier, Geschenkpapier, Notizbücher bis Pappe. Papier ist einfach großartig, da vielseitig einsetzbar. Vermutlich fing die Liebe damit an, dass mein Papa als ich noch ganz klein war, für eine sehr bekannte Papierfirma in der Umgebung gearbeitet hat. Er brachte ab und zu Makulaturen mit nach Hause und wir durften damit machen was wir wollten.

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Als Kind habe ich zudem sehr viel mit Pappe gebastelt. Ich hatte irgendwie die Gabe Dinge anzuschauen und dabei schon die entsprechende Faltvorlage dafür im Geiste zu sehen. Leider habe diese Fähigkeit nicht mehr weiter trainiert.

Mein Mann ist übrigens gelernter Papiermacher! *Hahahahahaha*

 

7. Die Eremitin

Ich muss ab und zu mal alleine sein. Ich brauche diese, mittlerweile für mich sehr wertvolle Zeit, um herunter zu kommen und wieder frische Energie zu tanken. Und in dieser Zeit mache ich wonach mir gerade ist, ob Lesen, kreativ sein, netflixen oder was auch immer. Wird mir diese Auszeit verwehrt, kann ich auch mal ganz schön ungemütlich werden!

 

8. Die Schneiderin in mir

Als kleines Kind hat unsere Mutter für uns Kinder sehr viel genäht. Es war nun mal nicht genug Geld da, um die ganze Familie mit Anziehsachen auszustatten. Zu der Zeit waren Stoffe ja noch sehr günstig zu bekommen. Sie hatte dabei immer ihre geliebte elektrische Pfaff 1222E im Einsatz, die unter anderem auch ein paar Stickprogramme drauf hatte. Und sie  l i e b t e  dieses Ding und hat wirklich alle möglichen „Kunstwerke“ an ihren Nähprojekten verewigt. Da ging unsere Mutter richtig auf und war immer happy und sehr stolz auf ihre „Babys“.

Ich aber habe diese selbst genähten Sachen gehasst wie die Pest! Die Stoffe durften wir zudem auch nicht selber aussuchen. Da war der Preis eher eine Kaufentscheidung als die Farbe nehme ich an. Ich hätte zu der Zeit jedoch viel lieber eine coole Jeans oder Sweatshirt, statt eine doofe selbst genähte Stoffhose, Rock oder einen selbstgestrickten Pulli getragen…

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Später als Teenie habe ich mir die Stoffe dann selber ausgesucht und beinahe jeden Tag ein anderes Kleidungsstück selbst genäht. Am liebsten mit der alten Singer Nähmaschine im Schrank, die ganz stilecht mit einer Pedale bedient wurde. Mamas heißgeliebte Pfaff durften wir eh selten benutzen.

Mir fällt ein, dass ich damals  ganz besonders um meine beigefarbene Hose im Marlene Dietrich-Stil, mit hohem Knopfbund beneidet wurde. Hätte ich den Mädels Ja gesagt, hätte ich mich vor Nähaufträgen dafür nicht retten können. *lach*

Sticken oder Häkeln ist übrigens so gar nicht mein Ding! Es ärgert mich ehrlich gesagt manchmal, wenn in DIY-Zeitschriften mehr Strick- und Häkel-Ideen vorgestellt werden, als andere Projekte, aber so ist das halt.

 

9. Das tollste Geburtstagsgeschenk

…bekam ich von meinem Vater zu meinem 13 oder 14. Geburtstag. Das war eine alte Schreibmaschine aus den 50er Jahren, in hellblau-creme. Sie sah irgendwie aus wie eine kleine Cadillac, fand ich immer. Lange schon wollte ich lieber eine Schreibmaschine als einen Computer haben, denn sie verkörperte für mich einen  typischen Schriftsteller oder Reporter.

Oh Gott, habe ich das Ding geliebt! Das erste was ich tat war mich davor zu setzen und eine eigene Zeitung zu tippen. Schade dass ich meine Werke von damals nicht aufgehoben habe.  Sicherlich hätte ich mich heute schief gelacht! *lach*

10. Ich bin eine Zockerin!

Ja richtig gelesen! Ich zocke sehr gerne mit meiner PS-Konsole, sofern es mir die Zeit erlaubt. Welches Genre, das verrate ich euch lieber nicht, sonst haltet ihr mich jetzt für völlig bekloppt. *räusper*

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Seit ein paar Jahren verstaubt die Box leider eher vor sich hin, als dass sie richtig genutzt wird. Mir fehlt schlicht die Zeit dafür…

P.S.: Mit einer gebrauchten Sega-Konsole fing vor langer Zeit alles an! 🙂

11. Kochen & Backen

Ich koche seit ich 12 bin. Sehr früh stand ich neben meiner Mama in der Küche und habe alle Zutaten und Schritte genau notiert. Später habe ich daraus ein kleines Kochbuch für mich gebastelt. Leider ist dieses Büchlein bei einem der vielen Umzüge (7) verloren gegangenen, was ich sehr sehr bedauerlich finde.

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Die Liebe zu Backen kam erst lange Jahre später.

Seit dieser Zeit fing ich an Rezepte zu sammeln. Anfangs schnitt ich sie mir noch aus Zeitungen und Zeitschriften heraus und klebte sie in Notizbücher hinein, oder füllte Ordner damit. Ein paar habe ich noch in meinem Besitz, andere sind irgendwie verschollen gegangen. Später als ich mein eigenes Geld verdiente, kamen natürlich etliche Bücher & Zeitschriften-Abos hinzu.

Momentan habe ich im Abo:

Jamie Oliver
Sweet Paul
deli
Lecker (digital)

12. Ich liebe Comics

Als Kind und Jugendliche habe ich beinahe alle Arten von Comics gelesen, die ich in die Finger kriegen konnte. Meist in der Bücherei. Leisten konnte ich mir aber keine eigenen, da wir Kinder kein Taschengeld bekamen. Als ich dann mit 14 endlich mein eigenes Geld verdiente, indem ich wöchentlich Zeitungen ausgetragen habe, habe ich mir lieber Klamotten mit dem Geld gekauft. 🙂

Ich konnte übrigens alle Entenhausen Karaktere wie Micky, Donald & Co. auswendig zeichnen.

13. Ich habe noch nie eine Barbie-Puppe besessen

14. Ich habe mal in der Schülerband gesungen

15. Ich finde Äpfel & Birnen als Obst total langweilig, mag sie aber verarbeitet

16. Ich habe als Kind viel lieber mit Jungs gespielt

17. Ich mag Kaffee mehr als Tee

18. Ich mag Hunde, liebe aber Katzen

19. Ich habe immer Fernweh!

20. Ich bin ständig am Fotos knipsen und dokumentieren

 

Hui, der Beitrag ist am Ende doch länger geworden als ich dachte. Ich höre nun an dieser Stelle auf, bevor es noch ausartet. *Hahahaha*

Falls ihr es bis hierher geschafft hab, riesen Respekt und vielen Dank! ♥

 

Ganz liebe Grüße und bis hoffentlich bald,
Signatur_frzuckerbroetchen

Verfasst von

Hallo, schön dass du hier bist. Hier findest du Freebies von meinen Designs, ab und an Tipps für digitale Bildbearbeitung und allerlei Dinge, die mich im Alltag beschäftigen, mich bewegen, begeistern, inspirieren und zum Selbermachen anregen. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Würde mich freuen. :o)

3 Kommentare zu „20 Dinge die ihr noch nicht über mich wusstet

  1. Hallo lieber Wolfgang von „manchmal_Lyrik Wolfgang Weiland“.
    Vielen Dank nochmals für deinen netten Kommentar von neulich zu diesem Beitrag.

    Falls du noch einmal hier vorbeischauen solltest und dich wunderst, warum dein Kommentar nicht mit aufgeführt ist…keine Ahnung! Und ich kann es mir ehrlich gesagt auch nicht erklären. Dein Kommentar wurde von mir genehmigt und auch meine Antwort dazu taucht nicht auf.

    Eine nochmalige Genehmigung hat übrigens auch nicht geholfen…sorry.

    Viele Grüße!

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