New York // endlich ❤️

Ich wollte mich schon viel eher wieder bei euch melden, aber die vielen Eindrücke, die Hektik hier, und auch der Jetlag mit heftigen Kopfschmerzen machten es mir unmöglich.

Nun ist es 5:22 Uhr deutsche Zeit und ich kann nicht schlafen. Also nutze ich die Zeit für einen Beitrag.

Die Anreise war relativ entspannt, bis auf den Teil, dass unser Flieger von Stuttgart nach Amsterdam beinahe mit 40 Minuten Verspätung antraf. Wir hatten in Amsterdam eigentlich nur 55 Minuten für unseren Anschlussflug, unter perfekten Bedingungen natürlich, und die Zeit wäre auch schon so knapp bemessen. Nun waren wir richtig besorgt, ob wir den Anschluss jetzt überhaupt schaffen würden. 

Doch zum Glück hat der Pilot über den Wolken noch ein wenig Zeit raus gerissen, so dass wir am Ende noch 35 Minuten hatten, um von einem Ende des Flughafens zum anderen zu hetzen.

Jawohl, richtig hetzen! Mit Kind unterm Arm und los ging’s! Und Leute, der Flughafen Schiphol ist rieeeesig! Du meine Güte! So mit dem Kind unterm Arm, dessen Gewicht sich mit jedem Schritt schwererer anzufühlen schien, hatte ich das Gefühl, Terminal F am anderen Ende des Flughafens niemals rechtzeitig erreichen zu können, zumal ein paar sehr verlockende Stationen unterwegs zu überwinden waren (Spielbereiche, Süßigkeiteiten-Shops…) 😄 Aber wir schafften es!

Board-Verpflegung: etwas Kuchen & Wasser
Der zweite Flug nach New York, der etwas über 7 Stunden dauerte, war recht kurzweilig. An jedem Sitz der großen KLM-Boing waren Monitore angebracht, es wurden gratis Kopfhörer verteilt und man konnte sich über das System alle möglichen Unterhaltungsarten aussuchen (Filme, Musik, Hörbücher, Spiele…). Richtig klasse!

Wichtiger Hinweis für JFK: Falls ihr Sperrgut aufgegeben habt, findet ihr die Sachen gleich am Gang, nachdem ihr vom Flugzeug ausgestiegen seid, beim Empfangspersonal eigentlich – und nicht an der Gepäckausgabe!

Die Ankunft beim JFK war recht chaotisch. Wir mussten durch irgendwelche endlose Labyrinthen von Absperrungen und Menschenmassen durch. Es schien kein System dahinter zu stehen und das Bodenpersonal war recht genervt und dementsprechend unfreundlich. Nur der Beamte an der Passkontrolle war zu meiner Überraschung sehr freundlich. 😃

Er stellte uns kurze Fragen (Dauer & Zweck der Reise), checkte unsere Pässe, nahm unsere Fingerabdrücke auf und machte ein schnelles Foto. Das Töchterchen wurde verschont.

Danach ging es zu den Gepäckbändern. Die Gepäckstücke hatte man schon in Reih und Glied daneben aufgestellt und sie warteten brav auf ihre Besitzer. Wir suchten noch schnell die Toiletten auf und dann ging es direkt zum Ausgang. Ohne stressige Gepäckkontollen für uns. Ein schönes Willkommensgeschenk! 😃

Wichtiger Hinweis: Die Taxi-Schlange befindet sich direkt gegenüber, am Ausgang, nach der Gepäckausgabe im Flughafengebäude. Wenn man das Gebäude verlässt, z.B. um eine zu rauchen, und man meint, „Ach, ich laufe einfach außen zu den Taxiständen und stelle mich dazu“, dann sag ich euch: das wird nichts! Man wird sofort vom jeweiligen Personal zurück gepfiffen und wird angewiesen zurück zum Gebäude zu laufen und sich gefälligst dort brav an die Schlange zu stellen! Und die kennen keine Ausnahme!

Unsere bescheidene Bleibe in Brooklyn, über Airbnb

Und dann saßen wir endlich im Taxi nach Brooklyn. Der Fahrer war nicht so begeistert, da angeblich eine Parade anlässlich des Labor Days in Brooklyn stattfand. Wie führten dann eine sehr nette Unterhaltung mit ihm und erfuhren, dass er einst in den 70er Jahren aus Ungarn hier eingewandert sei. Damals war das Leben wohl angenehmer hier in New York und es habe sich gelohnt, eine Arbeit zu haben. Jetzt sei es ein Kampf. Zudem schien er sehr besorgt über die neusten Entwicklungen in Asien und die Sache mit dem Atomtest…

Als wir am Abend gegen 5 PM ankamen, ging natürlich gar nichts mehr. Bei uns war es ja schon 7 Stunden später und wir waren dementsprechend fix und alle. Doch gleich ins Bett gehen ging auch nicht. Wir mussten uns erst einmal mit der neuen Umgebung vertraut machen und unsere Sachen verstauen. Natürlich waren auch die netten Vermieter (ein junges Paar) neugierig uns kennen zu lernen.


Und das war es leider auch schon für heute. Draußen ist es wieder hell und ich muss mich um meine kleine Maus kümmern. Ich melde mich dann bald wieder zurück, mit weiteren Eindrücken von Brooklyn und Manhattan.

Ganz liebe Grüße!

Verfasst von

Hallo, schön dass du hier bist. Hier findest du Freebies von meinen Designs, ab und an Tipps für digitale Bildbearbeitung und allerlei Dinge, die mich im Alltag beschäftigen, mich bewegen, begeistern, inspirieren und zum Selbermachen anregen. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Würde mich freuen. :o)

2 Kommentare zu „New York // endlich ❤️

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