Mein März in Bildern

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land…

~Eduard Mörike (Erstdruck 1828)

Hach, wie freue ich mich auf warme Tage. Ich liebe es, dass es hell ist wenn ich morgens gegen 06:30 Uhr das Haus verlasse. Und nach ca. 1,5 Stunden im Berufsverkehr begrüßt mich Stuttgart schon mit einem Sonnenschein. Da macht es mir beinahe nichts aus mitten im schlimmsten Stau Deutschlands zu stecken…nun ja, beinahe.
[P.S.: Ich würde gerne die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wenn ich nicht draußen auf dem Land wohnen würde. Bei uns fährt leider nur stündlich eine Bahn nach Stuttgart. Zudem muss ich flexibel sein und jederzeit nach Hause fahren können, wenn was in der KiTa sein sollte]

Endlich ist er da, der Frühling!

Wieder lange Spaziergänge im Sonnenschein und andere Aktivitäten

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Das Löwenzahnhaus (Würstchenbude) hat sicherlich viele auf dem Stadtfest angelockt.

Das Töchterchen und ich genießen jetzt unsere Spaziergänge und andere Aktivitäten im Freien. Dabei entdecken wir manchmal auch unsere Nachbarschaft neu und beobachten z.B. den Aufbau eines Stadtfestes für das Wochenende (s. Bilder oben) im Nachbarötchen. Und unser erstes Eis draußen durften wir auch schon genießen. Die Eisdielen haben jetzt nämlich geöffnet. Juhuuu!

Paris an meiner Wand

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Wie bereits angekündigt habe ich mein Lieblingsknips tatsächlich noch auf Leinwand verewigen lassen. Sie ist gigantisch (90 x 60 cm), kommt auf dem Foto oben aber gar nicht so rüber, wie ich eben festgestellt habe. 🙂

Mein Leinwand haben ich übrigens direkt vom Handy über meinfoto.de drucken lassen. Nein, keine Werbung! Ich gebe den Tipp weiter, weil das Preisleistungsverhältnis dort einfach super ist!

Ach, und gerade gibt es Oster-Rabatt. Man kann bis zu 83% sparen! Zuschlagen!

Ein vermeintlich missglückter Kuchen, der sich als große Überraschung entpuppt hat

Und zwar mein –
Mandarinen-Zitronen-Haselnuss-Kokosnusskuchen

Ursprünglich wollte ich einen Mandarinen-Zitronen-Kuchen machen, da ich keine Orangen mehr im Haus hatte. Aber ich „superintelligente“, habe erst nach dem Anrühren des Eier-Zucker-Öl Gemisches gemerkt, dass sich nur noch ca. 20g Mehl in meinem Behälter befinden. Ich hätte schwören können, ich hatte noch genug Mehl da, doch die Mehlbüchse doof angucken und die Vorratsschubladen mehrmals auf. und zuschieben zauberte mir die Dose auch nicht voll. Was machen?

Also fing ich an zu experimentieren und gab anstatt des Mehls, 200g Haselnüsse (gemahlen), 100g Kokosnussflocken, und etwa 5o g Speisestärke in die Schüssel.

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Was soll ich sagen: Das was später dann aus dem Ofen kam war ein Volltreffer! Sowas von lecker nach Nutella riechend (wegen den Haselnüssen), s u p e r  saftig und dermaßen lecker… 😀

Rezept

3 Eier
200g Zucker
2 Päckchen Vanille-Zucker
ca. 100 ml Olivenöl
Saft von 3 Mandarinen + einer Zitrone
20g Mehl
5og Speisestärke (oder 100g Speisestärke und Mehl weglassen)
200g gemahlene Haselnüsse
100g geraspelte Kokusnüsse
2 TL Natron

1. Eier und Zucker schaumig schlagen.
2. ¾ vom gepressten Saft und das Olivenöl dazugeben, ca. 3 Min. weiterschagen
3. Nun die restlichen festen Zutaten nach und nach dazugeben und ca. 3 Min. weiterrühren.
4. Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen
5. Den übrig gebliebenen Saft zum Schluss noch über den noch warmen Kuchen gießen.

FERTIG!

Wie schnell doch das Leben vorbei sein kann…

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Mein Schattenfoto habe ich mit der App „Reflect“ bearbeitet

Diesen Monat musste ich nach einem gewaltigen Schock darüber nachdenken, wie vergänglich das Leben doch ist und wie plötzlich es zu Ende sein kann…z.B. während eines schönen Urlaubs im fernen Ausland.

Meine Schwester erzählte nämlich mir erst vor ein paar Tagen, dass sie letztes Jahr beim Tauchen in Kolumbien beinahe ertrunken wäre! Das ist passiert, weil man dort mit den Anfängern vorher keine Übungen im seichten Wasser gemacht hat.

Der Tauchlehrer nahm sie nach ein paar Trockenübungen schon gleich mit ins tiefe Wasser. Zwar wurden wohl zuvor die wichtigsten Techniken erklärt, auch wie man z.B. das Wasser aus der Taucherbrille bekommt, aber das haben sie wie gesagt, vorher nicht im Wasser geübt. Und genau das brachte meine Schwester in der Tiefe in eine lebensbedrohliche Situation!


Die Technik um die Taucherbrille vom Wasser zu befreien, wird wie folgt erklärt:
Ruhig bleiben und den Kopf in den Nacken legen. Dann den oberen Maskenrand mit einer oder mit zwei Händen gegen die Stirn drücken. Ein leichter Druck genügt. Der sorgt dafür, dass sich der untere Rand der Taucherbrill vom Gesicht löst. Jetzt muss der Taucher kräftig durch die Nase ausatmen. So wird die Luft aus der Tauchermaske verdrängt und sorgt für freie Sicht. Im Anschluss kann die Maske wieder gleichmäßig rundherum andrückt werden.


Während des Tauchens lief die Taucherbrille meiner Schwester wohl immer wieder voll. Die ersten paar mal erinnerte sie sich noch an die Übung und bekam die Brille wieder frei, aber dann irgendwann passierte es: statt tief Luft mit der Nase auszuatmen, atmete sie Luft ein! Und das wars!

Meine Schwester geriet in Panik und versuchte so schnell wie möglich nach oben zu kommen. Der Tauchlehrer hatte in der Zwischenzeit zum Glück ihre Situation erkannt, verhinderte jedoch wehement ihr Auftauchversuch, denn zu ihrem Pech kam direkt über ihren Köpfen ein Boot angefahren! Der Mann versuchte sie zu beruhigen und forderte immer wieder, dass sie durch das Mundstück wieder Luft einatmen soll, doch meine Schwester schlug in ihrer Panik seine Arme immer wieder weg. Sie wollte nur noch raus aus dem Wasser.

Während sie mir all das schilderte, hatte sie so ein Lächeln im Gesicht, wie sie nur glückliche Menschen haben können. Das war so surreal…sie schilderte mir, wie sie nach einer (für sie gefühlten Ewigkeit) den Lebenskampf einfach aufgegeben hat und Frieden mit dem Tod schloss. Sie sagte, sie kam an einen Punkt, wo sie akzeptierte, dass es jetzt vorbei war. Sie würde nun sterben und plötzlich überkam sie ein wunderschönes Gefühl von Frieden, wie sie ihn bisher noch nie wahrgenommen hat. „Ich war nun bereit zu sterben“, sagte sie. Ihre Gedanken waren auch bei mir, und wie schlimm es für uns sein muss, dass sie im Ausland sterben musste.

Trotz dieser schönen Schilderung, über die letzten Sekunden und Minuten des Ablebens, war ich noch immer krass geschockt. Ich bin so froh, dass sie da völlig gesund und unversehrt vor mir saß und mir ihre Geschichte erzählen konnte. Denn zum Glück hatte es der Tauchlehrer geschafft sie zur Vernunft zu bringen und noch rechtzeitig dafür gesorgt, dass meine Schwester das Mundstück angenommen und so den lebensrettenden Sauerstoff erhalten hat. Mann o Mann…

Raus aus dem Wasser, konnte sie sich wieder einigermaßen von diesem Schock erholen, blieb aber ein paar Tage vom Wasser fern, sagte sie. Aber EIN großes Geschenkt hat ihr diese Erfahrung doch noch gemacht: Sie hat nun keine Angst mehr vom Sterben.

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Erstellt mit der App „WordSwag

Was sonst noch im März so los war

Liebster Award
Ich bekam den Liebster Award von der lieben Andrea. Sie ist Autorin und Reisejournalistin, lebt und liebt die Nachhaltigkeit, was ich großartig finde. Sie ist stets draußen in der Natur und teilt in ihrem tollen Blog mit dem schönen Namen indigoblau, viele spannende und interessante Erlebnisse aus ihrem Heimatort, aber auch weltweit. Schaut mal vorbei!

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Trotz dass dieser Award bei vielen Bloggern ungeliebt zu sein scheint, fühlte ich mich persönlich total geehrt – auch weil ich ihn von der lieben Andrea bekam. 🙂

Jetzt muss ich nur noch auf die Suche gehen, welche Blogs ich für den Liebster Award nominieren könnte, hoffentlich nicht der drölfzigste Awardüberreicher bin und nicht freundlich abgewiesen werde. Püh…ist gar nicht so einfach…

Anfrage von Inside Microsoft
Außerdem flatterte gleichzeitig eine Mail von Microsoft in meine Box. Zuerst dachte ich: „Huch, haste was angestellt??“ Doch beim Lesen wurde ich erleichtert und auch ein wenig stolz. Es ging darin um meinen Beitrag „Hilfe wo sind meine Bilder“ und dass sie ihn wohl sehr gelungen finden. Ich wurde gefragt, ob sie meine Anleitung in ihrem Portal veröffentlichen dürften. Na klar! 🙂

Später erhielt ich noch eine nette zweite Mail: Ob ich nicht zukünftig Lust hätte, weitere interessante Beiträge für sie zu verfassen….Wow! *rotwerd*…Hmm…bin noch am Überlegen.

Da ich aus beruflichen Gründen immer wieder technische Anleitungen verfassen muss und zur Zeit wieder einige erstellt habe, möchte ich das Angebot doch lieber auf später verschieben.

Und was hast du so erleben dürfen?
Viele sonnige Grüße und bis bald,
signatur_frzuckerbroetchen

Verfasst von

Hallo, schön dass du hier bist. Hier findest du Freebies von meinen Designs, ab und an Tipps für digitale Bildbearbeitung und allerlei Dinge, die mich im Alltag beschäftigen, mich bewegen, begeistern, inspirieren und zum Selbermachen anregen. Vielleicht ist ja auch was für dich dabei. Würde mich freuen. :o)

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